Warnung vor dubiosen Anrufen - Kriminelle wollen an sensible Daten gelangen

Frau schaut auf ihr Smartphone. Die GSW warnen vor dubiosen Anrufen.

Hinweise über unseriöse Anrufe

Vorsicht vor dubiosen Anrufen: Wir haben vermehrt Hinweise über unseriöse Anrufe in unserem Versorgungsgebiet erhalten. Die Anrufer geben sich beispielsweise als „Dienstleister für die GSW“ oder als Mitarbeiter eines Vergleichsportals aus. Unabhängig voneinander teilten uns Kunden mit, dass die Anrufe von der Vorwahl „02473“ stammten. Deshalb raten wir zur Vorsicht. Generell sollten Sie, liebe Kundinnen und Kunden, wachsam und sensibel bei Anrufen von unbekannten Nummern sein.

Darüber geben wir folgende Empfehlungen:

  • Ruhe bewahren: Nicht durch den Anrufer unter Druck setzen lassen (etwa durch exklusive und befristete Angebote).
  • Nicht mit „Ja“ antworten, da dies später als Bestätigung für einen Vertragsabschluss dienen kann.
  • Keine persönlichen Daten (Adresse, PIN- oder TAN-Nummern, Zählernummern, Passwörter, Bankdaten o.ä.) preisgeben.
  • Im Zweifel die Identität des Anrufers prüfen und nach Namen, Firma und Rückrufnummer fragen.
  • Auflegen, wenn der Anruf verdächtig ist und man den Anrufer nicht kennt oder zuordnen kann.

Bei sogenannten Phishing-Anrufen versuchen Betrüger, an sensible Daten zu gelangen. Dabei geben sich die Anrufer als vermeintliche GSW-Mitarbeiter oder Dienstleister der GSW aus. Mit dieser Masche versuchen die Betrüger, an sensible Daten zu gelangen, um beispielsweise einen Wechselprozess zu einem anderen Energieversorger herbeizuführen.

„Wir kennen die persönlichen Daten unserer Kunden und würden diese nicht am Telefon abfragen. Grundsätzlich rufen wir unsere Kundinnen und Kunden nur dann an, wenn sie gezielt um einen Rückruf oder eine Beratung gebeten haben“, erklärt Carsten Wittig, Leiter der GSW-Kundencenter. Wer unsicher ist oder eine Täuschung vermutet, kann sich an unsere Kundenberatung wenden unter der Rufnummer 02307 978-2222.

Sollte man sensible Daten dennoch herausgegeben haben und kommt es somit tatsächlich zu einem Wechsel des Versorgers, rät Carsten Wittig den Kunden, den auf diese Weise erschlichenen neu abgeschlossenen Vertrag so schnell wie möglich zu widerrufen.